Freunde und Förderer des Carolinenhofs feiern

Kettwig.   350 Kinder und junge Erwachsene kommen pro Woche auf den Carolinenhof. Kinder mit Handicaps, gesunde Kinder. Der integrative Reiterhof, mitten in den Feldern von Oefte, feierte am Sonntag das 6. Sommerfest. Eine Erfolgsgeschichte – gegründet auf der finanziellen Unterstützung der Stiftung „Regenbogen“, vieler weiterer Sponsoren und auf dem Einsatz der engagierten ehrenamtlichen Helfer.

350 Kinder und junge Erwachsene kommen pro Woche auf den Carolinenhof. Kinder mit Handicaps, gesunde Kinder. Der integrative Reiterhof, mitten in den Feldern von Oefte, feierte am Sonntag das 6. Sommerfest. Eine Erfolgsgeschichte – gegründet auf der finanziellen Unterstützung der Stiftung „Regenbogen“, vieler weiterer Sponsoren und auf dem Einsatz der engagierten ehrenamtlichen Helfer.

Positive Resonanz ist auch Ansporn

Stiftungsgründer Carsten Knauer hat das Projekt initiiert, somit von Beginn an begleitet und gesehen, „dass es sich mit allen Höhen und Tiefen wunderbar entwickelt hat“. Ein großer Erfolg sei, „dass viele Kinder nicht etwa sagen, sie gehen zur Therapie, sondern zum Reiten…“ Die positive Resonanz bedeute auch „ein hohes Maß an Verantwortung für die Zukunft, und sie ist natürlich auch Ansporn.“

Dank finanzieller Unterstützung konnte Anfang 2017 eine dritte Reithalle in Betrieb genommen werden. Für weitere 80 Kinder war damit Raum geschaffen. Und zusätzliche zwei Hektar Weideland wurden angepachtet und – selbstverständlich – in Eigenleistung eingezäunt.

Jetzt werden noch dringend weitere Pferde benötigt. Sybille Braun vom Team Carolinenhof: „Wir hoffen, dass uns dabei wieder Spender unterstützen. Die Pferde müssen Lastenträger sein, richtige Robustpferde.“ Alle Vierbeiner auf dem Hof leben in Offenstallhaltung – „dadurch sind sie viel entspannter.“

Zu den Freunden und Unterstützern der Einrichtung gehört auch OB Thomas Kufen. Essens Stadtoberhaupt ist Mitglied im Stiftungsrat und „von der Arbeit, die auf dem Carolinenhof geleistet wird, begeistert. Oftmals behindert die Gesellschaft die Kinder und jungen Erwachsenen mehr, als die Behinderungen selbst es tut. Inklusion braucht nach wie vor Geduld, einen ganz langen Atem.“

Mit dem Erlös des Sommerfestes werden u.a. Therapiestunden finanziert, „für Kinder, deren Eltern sich das nicht leisten können, oder für diejenigen, die keine Familie haben“, sagt Carsten Knauer.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/essen/freunde-und-foerderer-des-carolinenhofs-feiern-id211216727.html

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